Abnehmen: Mythen und Fakten

Abnehmen macht Spaß


Mit dem Thema „Abnehmen“ befassen sich viele Menschen. Aber es ist nicht immer so einfach, wie viele zunächst denken. Vor allem, wenn man auf „bewährte“ Ratschläge setzt, die im Endeffekt aber nicht helfen. Was sind die größten Diätmythen, die es zu klären gilt? Wir schaffen endlich Klarheit.

Mythos n°1 : Die Waage lügt nicht

Mythos n °2 : Durch den Verzehr von Fett werde ich zunehmen

Mythos n° 3 : Du möchtest abnehmen? Dann ab ins Fitnessstudio!

Mythos n° 4 : Isst du noch nach 18:00 Uhr? Dann wirst du nicht abnehmen!

Mythos n° 5 : Protein schädigt meiner Leber

Mythos n° 6 : Eine gesunde Ernährung ist eine Diät-Ernährung

Mythos n° 7 : Butter im Kaffee ist gut für die Gesundheit

Mythos n° 8 : Pflanzliche Öle sind schlecht für deine Gesundheit

Mythos n° 9 : Vegan zu leben ist besser für die Gesundheit

Mythos n° 10 : Um Fett abzubauen, solltest du nur 800 Kalorien pro Tag aufnehmen

Mythos n° 11 : Es gibt gutes und schlechtes Essen

Mythos n° 12 : Wenn ich beim Training stark schwitze, verbrenne ich Fett schneller

Mythos n° 13 : Dein Gewicht definiert deinen Wert, deine Persönlichkeit

Mythos n° 14 : Wenn ich nur noch Fruchtsäfte trinke, nehme ich ab

Mythos n° 15 : Nüsse sind immer gut für die Diät

Mythos n° 16 : Milch im Kaffee ist falsch

Mythos n° 17 : Wenn ich für immer „low carb“ lebe, werde ich für immer abnehmen

BONUS ZUM SCHLUSS: Mythen und Fakten über die ketogene Diät

Mythos n° 1 : Ich esse den ganzen Tag nur Proteine

Mythos n° 2 : Beim Abnehmen in Ketose wirst du hungern

Mythos n° 3 : Die ketogene Diät ist für Leber und Nieren gefährlich

Mythos n° 4 : Protein-Getränke sind nur etwas für Sportler

Mythos n° 5 : Nach Beendigung der Diät tritt der Jo-Jo-Effekt ein

Mythos n° 6 : Ich muss mich für immer so ernähren

Mythos n° 7 : Eine Diät zu halten heißt, viel mehr Zeit in der Küche zu verbringen

Mythos n° 8 : Le redoutable effet yo-yo

Mythos Nr. 1: Die Waage lügt nicht

Die gängigste Methode, um Fortschritte beim Abnehmen zu messen, besteht für viele darin, jeden Tag auf die Waage zu steigen. Dies kann jedoch irreführend sein. Unser Körpergewicht wird nämlich nicht nur vom Körperfettanteil bestimmt. Es werden auch die Muskeln, Wasser, die gegessenen Speisen und oft auch die Kleidung mitgerechnet. Daher kann das Gewicht mehr oder weniger schwanken.

Statt dich zu wiegen, kannst du versuchen, dich zu messen und dabei deine Fortschritte zu fotografieren. Kurzfristig sind Fotos und Zentimeter ein viel genaueres Messinstrument und zeigen die tatsächliche Veränderung deiner Maße auf.

Mythos Nr. 2: Durch den Verzehr von Fett werde ich zunehmen

Fett ist mit 9 Kalorien pro Gramm der kalorienreichste Makronährstoff. Viele nehmen deshalb an, dass man durch den Verzehr von Fett gleich an Körperfett zunimmt. Vielleicht auch deswegen ist Fett in Verruf geraten. Eine fettreiche Nahrung an sich muss jedoch nicht unbedingt zur Fettleibigkeit führen. Sogar im Gegenteil: du kannst Fett essen und dennoch abnehmen. Das Hauptkriterium sollte dabei die Gesamtzahl der Kalorien sein. 

Ähnlich wie bei den Kohlenhydraten gibt es keine überprüfte Studie, die eine fettreiche Ernährung mit Fettleibigkeit in Verbindung bringen würde. Zwar kann eine fettreiche Diät die Kontrolle der Kalorienzufuhr erschweren, aber selbst dann musst du nicht unbedingt zunehmen. Und wie immer kommt es auch auf die Qualität der Speisen und Zutaten an. Hochwertige Fette machen den Unterschied.

Mythos Nr. 3: Du möchtest abnehmen? Dann ab ins Fitnessstudio!

Fitnessstudios sind ein Synonym für das Bestreben, erfolgreich abzunehmen. Obwohl es für manche sicherlich hilfreich ist, in einer Gesellschaft zu sein, die sie zu mehr Leistung anspornt, stellt Training keine notwendige Bedingung für das Abnehmen dar.

Gleichermaßen hilft dir jede andere körperliche Aktivität, die dir Spaß macht und die du regelmäßig ausüben kannst. Du kannst mit 15 Minuten pro Tag anfangen und die Zeit dann schrittweise steigern. Es ist einen Versuch wert, wann immer du kannst, zu Fuß zu gehen oder den Aufzug auszulassen. Der Effekt wird sich – auch ohne Gewichte zu stemmen – bald einstellen.

Trainieren im Fitnesscenter
Mythos Nr. 4: Isst du noch nach 18:00 Uhr? Dann wirst du nicht abnehmen!

Behauptungen, dass der Körper nachts keine Nahrung verarbeiten kann oder dass das, was du später am Abend isst, immer in Fett umgewandelt wird, weil du dich nicht bewegst und daher keine Kalorien verbrennst, sind ebenfalls wissenschaftlich nicht bewiesen. 

Es ist nicht so, dass der Stoffwechsel zu einer bestimmten Zeit aufhören oder sich vollständig umstellen würde. Auch nach 18 Uhr kannst du noch essen, ohne davon dick zu werden. Es kommt auf die Gesamtkalorienzufuhr pro Tag an. 

Wenn also deine abendlichen Snacks nur so vor Kalorien strotzen, ist es vielleicht eine Überlegung wert, dein Essverhalten tatsächlich zu ändern. Du musst auf Snacks jedoch nicht vollständig verzichten, sondern kannst nach kalorienärmeren Varianten Ausschau halten. Statt herkömmlichen Chips kannst du zum Beispiel Protein-Chips oder eine kleine Handvoll Nüsse probieren.

Mythos Nr. 5: Protein schädigt meiner Leber

Es ist erstaunlich, wie lange sich dieser Mythos in der Gesellschaft hält. Bislang gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise für die Behauptung, dass eine hohe Proteinaufnahme oder die Einnahme von Proteinpulver mit Leber- oder Nierenschäden verbunden wäre. Im Gegenteil, eine ausreichende Zufuhr von essenziellen Aminosäuren, die beispielsweise im Molkeneiweiß zu finden sind, ist für die Regeneration des Körpers, einschließlich des Lebergewebes, wichtig.

Wenn unsere Leber nicht in „Bestform“ ist, kann es zu einem verstärkten Proteinabbau (Proteinkatabolismus) kommen. In dieser Situation ist es angebracht, die Proteinzufuhr über die Nahrung zu erhöhen. Das gegenteilige Szenario tritt bei Leberzirrhose und erhöhtem Ammoniakspiegel auf. Dabei wird empfohlen, die Proteinaufnahme zu beschränken. 

Wenn wir also gesund sind, Sport treiben und vielleicht auch abnehmen oder versuchen Muskeln aufzubauen, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, unsere Proteinzufuhr auf die empfohlenen Werte zu erhöhen.

Mythos Nr. 6: Eine gesunde Ernährung ist eine Diät-Ernährung

Auch hier handelt es sich um einen fest verwurzelten Mythos, mit dem es aufzuräumen gilt. Der Verzehr von Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Fleisch, Nüssen, Samen usw. gilt allgemein als gesunde Ernährung. Andererseits werden Dinge wie gebratenes Steak, Krapfen, Schokolade usw. als Beispiele für eine ungesunde Ernährung angesehen. 

Wenn wir vorhaben, ein paar Pfunde loszuwerden, reicht es jedoch nicht aus, auf Lebensmittel umzusteigen, die wir für gesünder halten. Wir sollten auch die Menge begrenzen. So wird es auch nicht genügen, die Milchschokolade durch dunkle Schokolade oder süßen Schokoladenaufstrich durch reine Erdnussbutter zu ersetzen. Daraus lässt sich leicht ableiten, dass nicht alles, was als besser geeignet für das Abnehmen angesehen wird, auch weniger Kalorien enthält.

Bio-Ernährung liegt im Trend

Mythos Nr. 7: Butter im Kaffee ist gut für die Gesundheit

Schon mal den Begriff „bulletproof coffee“, also „kugelsicherer Kaffee“, gehört? Es handelt sich dabei um einen Kaffee, dem ein Stückchen Butter zugesetzt wird. Er soll dem Körper bis zu mehreren Stunden Energie liefern, ihn also sozusagen „kugelsicher“ machen, den Geist anregen und die Fettverbrennung fördern. Von allen Desinformationen, die zu diesem Thema im Umlauf sind, ist dies eine der verblüffendsten. Behauptungen wie diese sind reine Pseudowissenschaft. 

Es ergibt nicht viel Sinn, einem Getränk, das man in wenigen Minuten trinkt, Hunderte von zusätzlichen Kalorien hinzuzufügen, um dadurch Fett zu verlieren. Und was die zusätzliche Energie anbelangt, so ist diese hauptsächlich auf das Koffein zurückzuführen.

Wenn du also abnehmen willst, solltest du dich eher auf fettärmere Optionen konzentrieren, anstatt Fett hinzuzufügen. Anstelle von Vollmilch solltest du fettarme Milch in deinen Caffè Latte geben, und wenn du auf den Geschmack von Coca-Cola nicht verzichten möchtest, solltest du sie lieber gegen eine zuckerfreie Variante austauschen.

Mythos Nr. 8: Pflanzliche Öle sind schlecht für deine Gesundheit

Über viele verschiedene Arten von Lebensmitteln oder Zutaten wird einmal behauptet, sie seien gesundheitsfördernd, ein andermal, sie seien gesundheitsschädlich. Ähnlich sieht es mit pflanzlichen Ölen aus, die für manche Gesundheitsgurus ein regelrechtes Tabuthema darstellen, da sie angeblich „schädlich“ sind.

Bestimmte pflanzliche Öle können jedoch für die kardiovaskuläre Gesundheit durchaus von Vorteil sein. Das verdanken sie ihren ungesättigten Fettsäuren. Auch hier kommt es auf die Qualität an. Es ist auf jeden Fall besser, in qualitativ wertvolle Fette zu investieren. Als Faustregel gilt: je mehr Omega-3-Fettsäuren enthalten sind, desto besser. Oliven-, Raps- und Leinöl stellen somit eine gute Wahl da.

Mythos Nr. 9: Vegan zu leben ist besser für die Gesundheit

Eingefleischte Verfechter einer ausschließlich pflanzlichen Ernährung behaupten, dass ihre Lebensweise das Beste für ihre Gesundheit sei. Es stimmt, dass eine Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung wahrscheinlich gut für deine Gesundheit sein wird, falls du vorher auf eine tierische Ernährung voller minderwertiger Produkte gesetzt hast. 

Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass auch eine tierische Ernährung reich an nützlichen Vitaminen und Mineralstoffen sein kann. Wenn du sie komplett ausschließt und dich nur noch pflanzlich ernährst, fallen wichtige Nährstoffe einfach aus deiner Ernährung weg. Und nicht alle von ihnen können durch eine pflanzliche Ernährung ersetzt oder ergänzt werden, weshalb man sie häufig zusätzlich zuführen muss. Gesund vegan zu leben ist also möglich, du musst aber auf die Wahl deiner Lebensmittel sehr genau achten.

Mythos Nr. 10: Um Fett abzubauen, solltest du nur 800 Kalorien pro Tag aufnehmen

Über eine Diät, die darauf abzielt, nur 800 Kalorien pro Tag zu sich zu nehmen, wird viel diskutiert. Aber eine solche Kalorienzufuhr ist völlig unzureichend. Abnehmen kann man auch mit einer höheren Kalorienzahl.

Dieser Ansatz ist im Allgemeinen nicht nur unrealistisch, weil jeder Mensch anders ist und derselbe Kalorienwert nicht jedem gerecht wird, er ist auch auf lange Sicht nicht haltbar. Schon allein deshalb, weil du nach einer Weile ziemlich müde wärst. Und nicht nur das: bei einer so geringen Menge hättest du auch viel häufiger mit dem Hunger zu kämpfen.

Mythos Nr. 11: Es gibt gutes und schlechtes Essen

In unserer Gesellschaft ist die Aufteilung der Nahrung in solche, die uns gesund halten und solche, die uns dick machen oder verschiedene Krankheiten verursachen soll, relativ weit verbreitet. Diese Einstellung kann im Endeffekt jedoch besonders schädlich für unsere psychische Gesundheit sein. Ungeachtet der weitverbreiteten Angst gibt es allgemein eigentlich keine Lebensmittel, die dich von allein krank oder gesund machen würden. Wie immer kommt es darauf an, auf den Körper zu hören, sich ausgewogen und in Maßen zu ernähren.

Das Wichtigste ist also die Anzahl der Kalorien und Nährstoffe, die du verzehrst. Zu glauben, dass bestimmte Lebensmittel schlecht sind, führt dagegen nur zu noch mehr Schuldgefühlen, wenn du ihnen wieder einmal nicht widerstehen kannst. Dies schadet der psychischen Gesundheit. Und je mehr du dir etwas verbietest, desto mehr wirst du darüber nachdenken und dich danach sehnen.

Du kannst also ruhig ab und zu Dinge in deinen ausgewogenen Speiseplan einbauen, die zwar nicht sehr nahrhaft sind, dir aber Freude am Essen bereiten. Dies ist der einzige Weg, um die emotionale Verwirrung, Schuld oder Scham, etwas „Verbotenes“ zu essen, zu lindern.

Mythos Nr. 12: Wenn ich beim Training stark schwitze, verbrenne ich Fett schneller

Sich in mehrere Schichten wie ein in Folie verpacktes Croissant einwickeln – und schon kann es losgehen. Denn: je mehr man schwitzt, desto schneller nimmt man ab. Oder etwa doch nicht?! Tatsächlich ist es ein bisschen komplizierter.

Das Schwitzen dient der Kühlung des Körpers. Wie stark jemand schwitzt, hängt von vielen Faktoren ab, z. B. der genetischen Veranlagung, der Umgebungs- und Körpertemperatur, dem Fitnessniveau, der Intensität der Übungen usw. 

Wenn die Menge der verbrannten Kalorien von den Millilitern des erzeugten Schweißes abhängen würde, wäre Sport bei kaltem Wetter fast bedeutungslos. Und jeder würde sich statt der Laufkleidung lieber ein Laken überziehen und in der Sauna sitzen. Auch wenn die Waage ein niedrigeres Gewicht anzeigt: was wir ausschwitzen, ist kein Fett, sondern Wasser (samt Mineralstoffen). Deshalb ist es auch so wichtig, während und nach dem Sport oder Saunagang auf die Flüssigkeits- und Mineralstoffzufuhr zu achten.

Mythos Nr. 13: Dein Gewicht definiert deinen Wert, deine Persönlichkeit

Zu glauben, dass dein Gewicht dich als Person und das, was du im Leben erreichen kannst, definiert, ist eine Sache, der du eigentlich keine Beachtung schenken solltest. Die Wahrheit ist, dass das Abnehmen dich nicht automatisch zu einem guten Menschen macht. 

Auch wenn die Gesellschaft uns sagt, dass wir „besser“ werden, wenn wir ein paar Pfunde abnehmen, ist der Gewichtsverlust vor allem eine physiologische Veränderung. Das, was in unseren Köpfen vorgeht und was für einen Charakter wir haben, werden die Pfunde, die wir verlieren, nicht wirklich ändern. 

Falls du also abnehmen willst, sollte es deine eigene, bewusst getroffene Entscheidung sein. Auch dann wird dich eine kurzzeitige Diät wird nur bedingt zu deinem Ziel bringen – falls du deine Ernährung und dein Essverhalten auf Dauer umstellen willst, musst du auch deinen Lebensstil ändern.

Mythos Nr. 14: Wenn ich nur noch Fruchtsäfte trinke, nehme ich ab

Obwohl vor allem hundertprozentige und vor allem frischgepresste Säfte gesund sind und eine bedeutende Vitamin- und Mineralstoffquelle darstellen, sind sie keineswegs unschuldig. Weißt du, wie viele Orangen du pro Glas entsaften müsstest? Du könntest diese Menge wahrscheinlich nicht in zwei Tagen essen. 

Außerdem sind Bio-Säfte oder frisch gepresste Säfte ohne Fruchtfleisch arm an Ballaststoffen, enthalten dafür aber mehr Zucker als manche zuckerhaltigen Limonaden. Wenn du abnehmen willst, solltest du dich mit Säften vernünftig bedienen, am besten nur zum Frühstück. Und wenn du genug Obst und Gemüse bereits isst, sind Fruchtsäfte meistens überflüssig.

Frische Fruchtsäfte

Mythos Nr. 15: Nüsse sind immer gut für die Diät

Knabbern und noch dazu gesund? Tatsächlich, eine kleine Handvoll Nüsse ist ein toller Snack. Du solltest jedoch berücksichtigen, dass Nüsse hauptsächlich Fett enthalten. Und auch wenn es eine gesunde Form von Fett ist, gilt auch hier: alles in Maßen. Wenn du also eine ganze Tüte davon isst, kostet dich das Knabbern etwa 2000 kJ. 

Und die schlechte Nachricht ist, dass dies auch für Nussbutter und Nuss- und Schokoladenaufstriche verschiedener Art gilt. Zwar streichst du bei den besseren Varianten kein Palmfett auf dein Brot, kalorienmäßig kommt es auf dasselbe aus. Du solltest auch immer die Etiketten mit der Zusammensetzung lesen – manchmal wirst du überrascht sein, dass anstatt von Nüssen die Hauptzutat Zucker sein kann.

Mythos Nr. 16: Milch im Kaffee ist falsch

Sicherlich: wenn du streng auf deine Kalorienzufuhr achtest, ist ein Espresso oder Americano vorzuziehen. Wenn du aber Kaffee mit Milch trinkst, so nimmst du normalerweise bis zu 150 Kalorien zu dir, was auch keine Katastrophe darstellt. Außerdem schützt du so deinen Magen vor Übersäuerung. 

Beachte allerdings, dass das im Kaffee enthaltene Koffein die Kalziumaufnahme hemmt, sodass ein Cappuccino oder Latte Macchiato nicht als ein Milchprodukt angesehen werden kann.

Mythos Nr. 17: Wenn ich für immer „low carb“ lebe, werde ich für immer abnehmen

Ein Lebensstil, bei dem du Zucker und andere zuckerhaltige Süßungsmittel auf ein Minimum reduzierst, ist an sich prima. Zu den positiven Aspekten gehören der abwechslungsreiche Verzehr von Obst und Gemüse, die Regelmäßigkeit des Ernährens und die hohe Qualität der Lebensmittel, über die du lernst nachzudenken.

Du wirst aber nicht immer abnehmen, sondern dein Idealgewicht halten wollen. Und ganz ohne Zucker kannst du auch nicht leben, denn dann würden dir Ballaststoffe fehlen und vor allem: dein Körper wird nicht durch die Kohlenhydrate an sich fett, sondern durch die überschüssige Energie, die du nicht verbrauchst.

BONUS ZUM SCHLUSS: Mythen und Fakten über die ketogene Diät

Für viele Menschen ist die ketogene Diät noch immer ein unbekannter Begriff. Und was der Mensch nicht kennt, davor hat er meistens Angst. Das gilt auch für die Ernährung. Wir haben acht der häufigsten Mythen zusammengestellt, die im Zusammenhang mit einer kohlenhydratarmen Ernährung kursieren. Komm, wir schauen uns die Mythen rund um Eiweiß-, Protein- oder ketogene Diäten an. Vielleicht wirst du überrascht sein, was dir alles nicht ganz klar war.

Mythos Nr. 1: Ich esse den ganzen Tag nur Proteine

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Fette und Proteine (Eiweiß). Wenn wir uns wie durch ein Wunder nur und ausschließlich von Proteinen und ohne die anderen Nährstoffe ernähren würden, wären unser Körper und unsere Psyche schon bald nicht mehr in der Lage, damit zurechtzukommen.

Schließlich braucht auch unser Gehirn Kohlenhydrate, um zu funktionieren, und die tägliche Zufuhr von Kohlenhydraten sollte auf Dauer 50 g nicht unterschreiten. Eine gut eingeplante ketogene Diät berücksichtigt dies. Wenn du dich an einen Spezialisten wendest, wirst du nur für ein paar Wochen ein eingeschränktes Regime einhalten müssen, nicht für immer. Das Verhältnis der Nährstoffzufuhr wird sich allmählich wieder normalisieren, auch wenn du bestimmte Speisen und Essgewohnheiten auch dann beibehältst.

Mythos Nr. 2: Beim Abnehmen in Ketose wirst du hungern

Der große Vorteil der ketogenen Diät ist, dass du nicht hungrig bist und viel Energie verspürst. In der Ketose zwingst du deinen Körper lediglich dazu, deine Fettspeicher als Brennstoff zu verwenden. Du kannst beispielsweise einfach einen schnellen Protein-Shake zu dir nehmen und das Hungergefühl bleibt aus. So nimmst du bei der ketogenen Diät schnell und ohne zu hungern ab.

Mythos Nr. 3: Die ketogene Diät ist für Leber und Nieren gefährlich

Proteine werden im Verdauungstrakt verdaut, indem sie in Aminosäuren aufgespalten werden und durch die Darmwände in den Blutkreislauf gelangen. Wenn wir also mehr Proteine essen, werden mehr Aminosäuren als normal gebildet, und der Körper muss mehr Arbeit leisten, um sie abzubauen. Dieser Prozess findet in der Leber statt und produziert Harnstoff als Abfallprodukt, das dann über die Nieren aus dem Körper ausgeschieden wird.

In diesem Zusammenhang spricht man auch von einer Belastung der Leber und der Nieren. Bei einer normalen Ernährung wird im Allgemeinen empfohlen, täglich 0,8 bis 1,2 g Proteine pro 1 kg Körpergewicht einzunehmen. Bei einer ketogenen Diät wird die Tagesdosis an Proteinen erhöht. Der Anstieg ist aber tatsächlich minimal, und bei einem gesunden Menschen stellt er kein Risiko dar. Im Gegensatz dazu sind einige bis zu dutzende Kilogramm Übergewicht, die wir ständig mit uns herumschleppen, eine Gefahr, die nachweislich unseren Körper bedroht.

Mythos Nr. 4: Protein-Getränke sind nur etwas für Sportler

Proteine werden im Verdauungstrakt verdaut, indem sie in Aminosäuren aufgespalten werden und durch die Darmwände in den Blutkreislauf gelangen. Wenn wir also mehr Proteine essen, werden mehr Aminosäuren als normal gebildet, und der Körper muss mehr Arbeit leisten, um sie abzubauen. Dieser Prozess findet in der Leber statt und produziert Harnstoff als Abfallprodukt, das dann über die Nieren aus dem Körper ausgeschieden wird.

In diesem Zusammenhang spricht man auch von einer Belastung der Leber und der Nieren. Bei einer normalen Ernährung wird im Allgemeinen empfohlen, täglich 0,8 bis 1,2 g Proteine pro 1 kg Körpergewicht einzunehmen. Bei einer ketogenen Diät wird die Tagesdosis an Proteinen erhöht. Der Anstieg ist aber tatsächlich minimal, und bei einem gesunden Menschen stellt er kein Risiko dar. Im Gegensatz dazu sind einige bis zu dutzende Kilogramm Übergewicht, die wir ständig mit uns herumschleppen, eine Gefahr, die nachweislich unseren Körper bedroht.

Mythos Nr. 5: Nach Beendigung der Diät tritt der Jo-Jo-Effekt ein

Der häufigste Fehler ist der Gedanke: „Ich habe schon so viel abgenommen, wie ich es geplant hatte, also werde ich nun wieder so essen wie früher.“ Wenn du nach der Beendigung einer Diät zu deinem vorherigen Essverhalten zurückkehrst, wirst du natürlich mit dem berühmt-berüchtigten Jo-Jo-Effekt zu kämpfen haben. 

In diesem Fall ist also nicht die eigentliche Diät schuld, sondern die Rückkehr zu den ursprünglichen Essgewohnheiten, die zur Gewichtszunahme geführt haben. Sinnvolle Diäten sollen dich schrittweise auf eine zukünftige hochwertige und ausgewogene Ernährung mit einem idealen Nährstoffverhältnis vorbereiten.

Wir von KetoMix bereiten unsere Kunden auch auf die Zeit nach der Diät vor. Während einer ketogenen Diät von KetoMix wirst du lernen, regelmäßig zu essen, dich an den Grundnährstoffen zu orientieren, viel Gemüse in deine Ernährung aufzunehmen, regelmäßig zu trinken, ohne Zucker zu naschen und vor allem anders über deine Ernährung zu denken. Wer will, kann also das Gewicht halten.

Mythos Nr. 6: Ich muss mich für immer so ernähren

Wie jede andere Diät kann auch eine Keto-Diät nicht für immer befolgt werden. Sie hat einen Anfang und ein Ende. Im Anschluss an die ketogene Diät empfiehlt es sich, die Kohlenhydratmenge schrittweise zu erhöhen. Die Aufnahme von Kohlenhydraten in die Ernährung nach dem Ende der Diät sollte allmählich erfolgen, und die Ernährung sollte energetisch ausgewogen sein, um einen ungünstigen Jo-Jo-Effekt zu vermeiden. 

 Wer vor der ketogenen Diät gewohnt war, übermäßig viele Kohlenhydrate, vor allem in Form von Einfachzucker zu essen, sollte jedoch auf keinen Fall dazu zurückkehren. So wäre es fast sicher, dass er oder sie die mühsam losgewordenen Pfunde sehr schnell wieder zunehmen würde.

Mythos Nr. 7: Eine Diät zu halten heißt, viel mehr Zeit in der Küche zu verbringen

Wenn du dich für eine professionell zusammengestellte ketogene Diät entscheidest, stellt die Geschwindigkeit der Essenszubereitung einen großen Vorteil dar. Für die Zubereitung von ketogenenen Mahlzeiten wirst du nicht mehr als einige Minuten brauchen. Und: manchmal brauchst du nicht einmal eine Küche, wenn du einen Protein-Riegel oder -Shake aus dem umfangreichen Angebot wählst. Die Zeitersparnis wird besonders von Menschen in Elternzeit oder viel beschäftigten Managern und Managerinnen, die kaum von ihrem Schreibtisch weichen, geschätzt. Für sie ist das Abnehmen meist ein Problem, weil sie es nicht schaffen, sich richtig zu ernähren, und die Zubereitung gesunder Speisen wäre für sie zu aufwendig. In diesem Fall können auch Vorteilspacks eine gute Wahl sein.

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